Seit dem 04.05.2022 vertrete ich den Wahlkreis 3 im Gemeinderat der Stadt Zürich. Im und als Gemeinderat setze ich mich ein für eine liberale Stadt mit Herz: für eine attraktive Infrastruktur, die nicht von Ideologie getrieben ist, sondern im Alltag überzeugt, und für Spielplätze, die Kindern Freude machen – nicht nur dem Planungsbüro. Ich will eine Verwaltung, die mit Steuergeldern sorgfältig umgeht, statt Millionen zu verpulvern. Und ein Zürich mit weniger Hass und mehr Verständnis. Diese Einstellung bringe ich auch in die Kommissionen ein, in denen ich bisher mitarbeiten konnte.
Sachkommission Tiefbau- und Entsorgungsdepartement, Departement der Industriellen Betriebe (SK TED/DIB)
Sachkommission Sicherheitsdepartement/ Verkehr (SK SID/V)
Regionale Verkehrskonferenz Zürich (RVKZ)
Geschäftsprüfungskommission (GPK)
Mein Interesse an der Politik wurde 2008 geweckt, als Barack Obama gewählt wurde. Für mich als Teenager war das ein Moment, der mir gezeigt hat, dass man sich auch als Teil einer Minderheit an der Gestaltung der öffentlichen Aufgaben beteiligen darf und soll.
Ein paar Jahre später wollte ich herausfinden, welche Partei zu mir passen würde. Also schrieb ich Politikern aus meinem Wahlkreis aus allen Parteien und bat um ein persönliches Treffen, um sie kennenzulernen. Fast alle haben geantwortet.
Im persönlichen Gespräch haben mich schliesslich die beiden damaligen FDP Gemeinderäte aus dem Kreis 3, Raphael Kobler und Raphaël Tschanz, am stärksten überzeugen können, und zwar nicht nur politisch, sondern auch menschlich. So bin ich bis heute bei der FDP Kreis 3 geblieben. Sie haben mich zudem motiviert, parallel bei den Jungfreisinnigen Mitglied zu werden.
Anfang 2021 wurde ich von der Partei gefragt, ob ich für den Gemeinderat kandidieren würde. Nach Rücksprache mit meinem Umfeld habe ich zugesagt, allerdings mit der Einstellung, dass ich als Listenfüller einmal etwas schnuppere und schaue, ob das überhaupt etwas für mich ist.
Ein Jahr später und nach einem sehr dynamischen Wahlkampf war ich dann plötzlich gewählter Gemeinderat. Heute bin ich seit mehreren Jahren im Amt und bereue diese Entscheidung trotz der hohen Arbeitsbelastung nicht. Ich bin den Menschen, die mich damals gefördert und unterstützt haben, von Herzen dankbar. Viele von ihnen begleiten mich bis heute mit Rat und Tat.